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Mönchsgemeinschaft

Impulse

Benediktinische An-Klänge: Musik und Wort zum Innehalten

Seit einigen Jahren gestalten wir Mönche zusammen mit einer Instrumentalistin oder einem Instrumentalisten eine Konzertreihe, die sich Gregorianik PLUS nennt. Von vielen Gästen wird dieses Format sehr geschätzt.

Angeregt von der Klarinettistin Rebecca Elisabeth Ankenbrand, entstand in Fasten- und Osterzeit 2020 ein Zyklus regelmäßiger Beiträge.

Seit Juni 2020 gibt es in loser Folge weitere Anregungen in der Verbindung von Musik und Wort.

Schauen Sie immer wieder mal vorbei und nutzen Sie das Angebot für eine Zeit des Innehaltens oder für eine Auszeit vom Alltag

Ihre Mönche vom Kloster Huysburg

Letzte Ausgabe

25. Dezember 2020 (Weihnachtstag)

PUER NATUS EST NOBIS

Ein Kind ist uns geboren; ein Sohn ist uns geschenkt!
Auf seinen Schultern ruht die Weltherrschaft.
Sein Name wurde ausgerufen: des großen Ratschlusses Bote.
(Jes 9,6)
Vers:
Singt dem Herrn ein neues Lied, denn Wunderbares hat er getan. (Ps 98) 
 

Ein kleines Kind, jedes Kind, ruft – wenn ich richtig sehe – unwillkürlich in uns wach, wie wir ursprünglich waren, und wie wir so gern wieder sein möchten: unbeschwert, aber auch arglos und unverstellt. Und ein Kind lässt uns auch an die Zeiten denken, die kommen, ans Hineinwachsen in neue Möglichkeiten.

Vielleicht mehr als sonst mischt sich 2020 in solche Empfindungen die Ahnung, dass unsere Gesundheit, unser Leben, ja unsere Welt zerbrechlich und verwundbar sind, dass wir nicht einfach blauäugig auf rosige Zeiten zugehen; und da beschleicht uns dann womöglich bei solchen Gedanken ein ungläubiges "Schön wär’s!".

In diesen Zeiten lenkt der Eröffnungsgesang des Weihnachtstages unsere Aufmerksamkeit zwar auch auf ein kleines Kind. Es ist aber kein Aufruf zu resignativer Nostalgie oder harmloser Sentimentalität, sondern eine Einladung zu starker und nachhaltiger Hoffnung.

In diesem Kind, auf dessen "Schultern die Weltherrschaft ruht", ist der Menschheit eine Zukunft eröffnet über alles hinaus, was uns passieren kann an Schlimmem und Bedrängendem, im persönlichen Umfeld oder auf der Bühne der großen Welt. In IHM hat unsere Sehnsucht begonnen, Wirklichkeit zu werden – unsere Sehnsucht nach Hoffnung und Zukunft, nach Heil und Frieden, nach Gerechtigkeit für uns selbst, für die Menschen, die wir lieben, für unsere Welt.

Dass uns diese Botschaft von Weihnachten erreicht, vielleicht auch indem die Melodie und die Worte dieses Gesangs so in unser Herz dringen, dass darin ein Echo der Ermutigung und der Freude entsteht an diesen Weihnachtstagen und darüber hinaus im ganzen Neuen Jahr 2021 – das ist meine Hoffnung, die ich zusammen mit meinen Brüdern gern mit Ihnen teilen möchte.

 

Antonius Pfeil OSB,
Weihnachtstag, 25. Dezember 2020

Frühere Ausgaben

20. Dezember 2020 (IV. Advent/Rorate)

22. November 2020 (Christkönigssonntag)

16. August 2020 (20. Jahreskreissonntag)

11. Juli 2020 (Benediktsfest)

31. Mai 2020 (Pfingstsonntag)

24. Mai 2020 (7. Ostersonntag)

17. Mai 2020 (6. Ostersonntag)

10. Mai 2020 (5. Ostersonntag)

3. Mai 2020 (4. Ostersonntag)

26. April 2020 (3. Ostersonntag)

19. April 2020 (2. Ostersonntag)

12. April 2020 (Ostersonntag)

5. April 2020 (Palmarum)

29. März 2020 (Judica)

22. März 2020 (Laetare)

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