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Mönchsgemeinschaft

Impulse

Benediktinische An-Klänge: Musik und Wort zum Innehalten

Seit einigen Jahren gestalten wir Mönche zusammen mit einer Instrumentalistin oder einem Instrumentalisten eine Konzertreihe, die sich Gregorianik PLUS nennt. Von vielen Gästen wird dieses Format sehr geschätzt.

Angeregt von der Klarinettistin Rebecca Elisabeth Ankenbrand, entstand in Fasten- und Osterzeit 2020 ein Zyklus regelmäßiger Beiträge.

Ab Juni 2020 wird es in loser Folge weitere Anregungen in der Verbindung von Musik und Wort geben.

Schauen Sie immer wieder mal vorbei und nutzen Sie das Angebot für eine Zeit des Innehaltens oder für eine Auszeit vom Alltag

Ihre Mönche vom Kloster Huysburg

Letzte Ausgabe

11. Juli 2020 (Benediktsfest)


GAUDEAMUS

Freuen wir uns alle im Herrn am Fest des Hl. Abtes Benedikt.
An seinem Fest freuen sich auch die Engel.
Sie preisen gemeinsam mit uns den Sohn Gottes
.
 

Sich zusammen freuen, Freude teilen – das gehört zu den schönen und aufbauenden Erfahrungen unseres Lebens: Wenn es andere gibt, die entspannt und ohne gleich das Haar in der Suppe auszumachen mitlachen und nicht naiv, aber doch unbeschwert, mitfeiern.

Zum unbeschwerten Feiern gehört sicher, den Miesmachern nicht das Feld zu überlassen. Richtig unbeschwert feiern kann man allerdings vielleicht nur – mit echter Zuversicht: Wenn ich eine Perspektive habe, die das Schwere aufwiegt oder doch so hält, dass nicht alles auf die negative Seite rutscht.

Das "Gaudeamus", der Eingangsgesang des Benediktsfestes, öffnet eine solche Perspektive, öffnet sozusagen den immer wieder verhangenen Himmel, indem es einfach und ganz unverkrampft heißt: Die Engel freuen sich mit. Das bedeutet doch in die Normalität unseres Alltags übersetzt: Es gibt noch eine andere Seite der Wirklichkeit, ein großes Ganzes, zu dem ich auch schon gehöre. Es gibt nicht nur das Schwere, Dunkle und Vergebliche, sondern auch die Weite, das Aufgehobensein, das Lachen, das Fest ohne Ende.

Das ist die Chance der Feste des Glaubens: dass ich mir diese Gewissheit vor Augen führen und ins Herz dringen lasse: Zu meiner und unserer Wirklichkeit gehört trotz oft gegenteiligem Erleben auch die andere Seite, die mit dem alten Wort "Himmel" all das und noch mehr zusammenfasst, was unsere tiefste Sehnsucht ist.

Ich meine, dann kann ein gutes Stück besser gelingen, unbeschwert und von Herzen froh zu sein. Nicht nur: das Dunkle nicht wahr haben zu wollen; nicht nur wegzudrücken, was drückt. Sondern durch diese Gewissheit über den Augenblick hinaus tief ermutigt und gestärkt zu werden – inmitten dessen, was an Herausforderungen und Belastungen bleibt. "Freuen wir uns alle im Herrn am Fest des Hl. Abtes Benedikt! 

 

Antonius Pfeil OSB,
Hochfest des Hl. Benedikt, 11. Juli 2020

Frühere Ausgaben

31. Mai 2020 (Pfingstsonntag)

24. Mai 2020 (7. Ostersonntag)

17. Mai 2020 (6. Ostersonntag)

10. Mai 2020 (5. Ostersonntag)

3. Mai 2020 (4. Ostersonntag)

26. April 2020 (3. Ostersonntag)

19. April 2020 (2. Ostersonntag)

12. April 2020 (Ostersonntag)

5. April 2020 (Palmarum)

29. März 2020 (Judica)

22. März 2020 (Laetare)

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