Menü öffnen

Hauptmenü kleiner Screen

 

Mönchsgemeinschaft

Überblick

Die Mönchsgemeinschaft auf der Huysburg – ihr Leben und ihre Aufgaben

Die Huysburg liegt im Gebiet des Bistums Magdeburg in Sachsen-Anhalt.

Die Huysburg wurde 1080/1084 als Benediktinerabtei gegründet und 1804 in Folge der sogenannten Säkularisation von Preußen aufgelöst. Im Jahr 1972 konnte unter der Verantwortung der polnischen Abtei Tyniec und mit Förderung durch den damaligen Apostolischen Administrator in Magdeburg, Bischof Johannes Braun, wieder ein benediktinisches Mönchskloster auf der Huysburg eröffnet werden.

Das selbstständige Kloster Huysburg hat sich 2004 mit der Abtei St. Matthias in Trier zusammengeschlossen zu einer Gemeinschaft an zwei Standorten, zu der Abtei St. Matthias Trier-Huysburg. Sie gehört zur internationalen Benediktinerkongregation von der Verkündigung (Annuntiatio-Kongregation).

Im Konvent auf der Huysburg leben zurzeit 8 Brüder.
 

Die Arbeit des Konvents auf der Huysburg

erstreckt sich auf die Dienste unserer Gemeinschaft vor Ort:

und auf interne Tätigkeiten:

  • Leitung, Verwaltung, Sakristei, technische und hauswirtschaftliche Aufgaben im Haus.

Bei der Arbeit werden wir in allen Bereichen unterstützt durch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
 

Weitere Informationen zum Leben der Benediktinermönche auf der Huysburg:

nach oben nach oben

Foto: Benedikt, der – auch bei Gegenwind – mit seinem Regelbuch unterwegs ist. Skulptur des hl. Benedikt im Innenhof des Kreuzgangs. (Bildhauer: Erich Peukert, Quedlinburg)

Der gute Eifer der Mönche

(aus Kapitel 72 der Regel des heiligen Benedikt, eine Art Vermächtnis an seine Brüder)

"Wie es einen bitteren und bösen Eifer gibt, der von Gott trennt und zur Hölle führt, so gibt es den guten Eifer, der von den Sünden trennt, zu Gott und zum ewigen Leben führt. Diesen guten Eifer sollen also die Mönche mit glühender Liebe in die Tat umsetzen, das bedeutet: Sie sollen einander in gegenseitiger Achtung zuvorkommen; ihre körperlichen und charakterlichen Schwächen sollen sie mit unerschöpflicher Geduld ertragen; im gegenseitigen Gehorsam sollen sie miteinander wetteifern; keiner achte auf das eigene Wohl, sondern mehr auf das des anderen; die Bruderliebe sollen sie einander selbstlos erweisen; in Liebe sollen sie Gott fürchten; ihrem Abt seien sie in aufrichtiger und demütiger Liebe zugetan. Christus sollen sie überhaupt nichts vorziehen. Er führe uns gemeinsam zum ewigen Leben."