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Druckfassung am Freitag, 18. Januar 2019, 11.01
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P. Leonhard Mientus OSB

*28.6.1937 in Neiße/Schlesien
1.7.1969 Priesterweihe in Magdeburg
8.9.1977 Mönchsprofess auf der Huysburg
† 27.6.2009 in der Trappistenabtei Mariawald

 

Die Heimat von Leonhard Mientus war Neiße in Oberschlesien, das heutige Nysa. Nach dem Krieg kam seine Familie nach Barby an der Elbe. Der Priesterweihe folgten Vikarsstellen in Wernigerode, dann in Oschersleben.

Im Mai 1976 erhielt er von seinem Bischof Johannes Braun die Freistellung, um in die benediktinische Cella auf der Huysburg einzutreten.

Nach dem Noviziat in der polnischen Abtei Tyniec, mit der er sich bis zuletzt besonders verbunden fühlte, legte er am 8. September 1977 zusammen mit Bruder Paulus auf der Huysburg die erste Profess ab. P. Leonhard wirkte mit bei der praktischen Einführung der jungen Mönche und war in der Schwesternseelsorge tätig. Sein Ideal des Mönchtums war geprägt von einer starken Betonung des persönlichen Gebets und der Buße, einer strengen Entschiedenheit in der Disziplin des Alltags und von einer strikten Zurückgezogenheit. 1993 führte ihn sein inneres Suchen von der Huysburg weg in die Trappistenabtei Mariawald in der nördlichen Eifel, wo er schließlich am 2. Dezember 2000 das Oblaten-Versprechen ablegte. Zur Übertragung seiner Mönchsprofess vom Kloster Huysburg auf die Trappistenabtei Mariawald konnte er sich aber zeitlebens nicht entschließen.

In den letzten 15 Jahren seines Lebens verschlechterte sich sein Gesundheitszustand kontinuierlich. Seine Krankheit ertrug er bis zuletzt in großer Geduld und in der Überzeugung, dass seine Leiden nicht sinnlos gewesen sind.

Am 27. Juni 2009 starb P. Leonhard in der Trappistenabtei Mariawald und wurde auf dem dortigen Klosterfriedhof beigesetzt.

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