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Veranstaltung

Sonntag, 18. November 2018
15.30 Uhr - 17.00 Uhr
Konzerte

Gegen den Strom: Musik & Lyrik – Gedanken zum Widerstand

Ort: Klosterkirche

mit Regina Mudrich (Violine), Bremen, und Mats Hedberg (Gitarre), Stockholm

Das international besetzte Duo Hedberg/Mudrich (Schweden/Deutschland) überzeugt durch intensive Ausdruckskraft und dynamischen Ideenreichtum. Die beiden Musiker fühlen den Zeugnissen des Widerstandes gegen Unmenschlichkeit und Barbarei nach und setzen sie sensibel, feinsinnig und intelligent in Musik und Wort um. 

Auf den "Widerstand" – mit Dietrich Bonhoeffer – vertrauen oder lieber sich mit Georg Neumark leiten lassen nach dem Motto "Wer nur den lieben Gott lässt walten"? Widerstand braucht Energie und Hingabe. Widerstand lässt über sich hinaus wachsen. Wie klingt "Widerstand" musikalisch? Wie kann er wachsen? Wodurch wird Widerstand gestört? Mats Hedberg und Regina Mudrich arbeiten derzeit an einem multimedialen Bonhoeffer-Projekt. Es handelt sich dabei um eine musikalisch, lyrische Bearbeitung des Bonhoeffer-Erbes. Es geht jedoch nicht um eine Zusammenfassung dessen, was andere schon in Wort und Ton kreierten, sondern es geht vielmehr um ein Rezipieren, ein Den-Gedanken-Nachgehen, darum, Neues zu suchen und zu finden. 

Eintritt frei, Spende erbeten 

Über die Künstler

Mats Hedberg ist schwedischer Komponist, Gitarrist und Arrangeur, der in Italien lebt und arbeitet. Ihn auf ein Genre festzulegen, wird nicht gelingen – er scheint den Begriff "Crossover" für sich verinnerlicht zu haben. Egal ob im Bereich Progressive Rock oder im klassischen Bereich, Mats Hedberg scheint sich in jeglicher Musik zu Hause zu fühlen. In seiner Musik vereinen sich die kühle Virtuosität des Nordens mit mediteraner Leidenschaft. Durch eher unorthodoxe Mittel – wie ausgewogener Looptechnik und Einsatz des Ebow – gelingt es ihm, in jedem musikalischen Genre durch überraschende Klangwelten zu begeistern. In Schweden arbeitete er unter anderem mit Morgan Ågren, dem letzten Frank-Zappa-Drummer in "Vargtonprojekt", Billy Cobham (Mahavishnu Orchestra/Miles Davis), Lutricia Macneal, Meja, Robert Wells, Catch, Riksteatern –  "Ett resande teatersällskap" (Sten Ljunggren, Jakob Eklund und anderen), Norrköpingsteatern, Man of La Mancha (Sune Mangs und anderen), in Italien mit Massimo Ranieri, Scialpi, Wess, und mit vielen anderen.

1973 in Nordhausen, Ost-Deutschland, geboren, stand sie auf der Bühne, ehe sie Lesen oder Schreiben konnte: Im Frühförderungsprogramm der DDR wurde Regina Mudrich streng klassisch zur Violinistin ausgebildet. Sie besuchte die Spezialschule für Musik der Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar und war Schülerin von Prof. Hasch. Nach einem Studium für Musik, Musikwissenschaft, Kunst und Geschichte in Weimar, Hannover und Oldenburg öffnete sie ihren musikalischen Horizont und begann frühe Bluesmusik, Rock und Folk-Music zu spielen und Künstler*innen der verschiedenen musikalischen Genres zu begleiten – ihr Spektrum reicht von experimenteller Musik über Folk, Rock, Blues, traditionellem Jazz bis hin zur Klassik. Sie überzeugt durch ihr sensibles und facettenreiches Improvisationsgeschick. Weiterhin ist sie Duopartnerin der britischen Blueslegende Dave Peabody, mit dem sie das zweite gemeinsame Album herausgebracht hat, gehört zur Stammbesetzung der norwegischen Folkrockband Depui, der schwedischen Singersongwriterin Sofia Talvik, des deutschen Bob-Dylan-Interpreten Bernd Sternberg und der Country Sängerin Ann Doka. Sie ist gefragte Studiogeigerin und tourt regelmäßig mit zahlreichen nationalen und internationalen Musikern durch Europa. Sie ist Malerin, Komponistin und unterrichtet Violine. Sie nahm mit dem Rialto Salon Quartett zwei Alben auf, davon ist eines ein Livemitschnitt eines Konzerts in der Berliner Philharmonie. Auf zahlreichen CDs ist sie als Gastmusikerin vertreten. 


Foto: Promo


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(aktualisiert 8.8.2017)