Huysburg 
 Benedikt 
 
Startseite
Kalender
Konzerte
Meldungen
Service
Download
Lageplan
Links
Publikationen
Spenden
Stellenangebote
Kontakt
Förderverein
Geschichte
Besichtigung
Logo Straße der Romanik
Geschichte: Benedikt und Benediktiner

Benedikt von Nursia hat im 6. Jahrhundert mit seiner "Regel für das Leben im Kloster" dem Mönchtum eine Gestalt gegeben, die für uns "Benediktiner" auch heute noch wegweisend ist. Die "Regel des Heiligen Benedikt" enthält neben zeitgebundenen Regelungen auch heute noch gültige Anregungen und Hinweise für das Leben nach dem Evangelium.

Die einzelnen jeweils weitgehend selbständigen Benediktinerklöster (Abtei oder Priorat) sind in Klosterverbänden (Kongregationen) zusammengeschlossen, an deren Spitze der Abtpräses steht. Ihrerseits bilden die Kongregationen einen weltweiten Verbund (Konföderation der Kongregationen). Repräsentant aller Benediktiner ist der Abtprimas mit Sitz in Rom.

Die Huysburg gehört zur Benediktinerkongregation "Von der Verkündigung", die am Beginn des 20. Jahrhunderts aus dem Zusammenschluss der belgischen Klöster hervorgegangen ist und inzwischen Klöster in Europa, Afrika, Asien, Nord- und Südamerika umfasst. Das andere deutschsprachige Kloster dieser Kongregation ist die Abtei St. Matthias in Trier. Beide Klöster bilden seit dem 8. September 2004 eine Gesamtgemeinschaft an zwei Standorten. Sie wird geleitet vom Abt in St. Matthias, den alle Mönche in Trier und auf der Huysburg wählen. Als seinen Vertreter vor Ort bestimmt der Abt im Einvernehmen mit den Mönchen auf der Huysburg den dortigen Prior.

Obwohl die benediktinischen Klöster nicht den Bistümern eingegliedert sind, ist das Miteinander eines Klosters mit der jeweiligen Diözese von großer Bedeutung. So versteht sich die Huysburg als Benediktinerkloster im Bistum Magdeburg, das dessen missionarischen Dienst als Kirche unter den und für die Menschen in diesem Land mittragen will.

 

nach oben

© Foto: Huysburg
 

Foto: Benedikt, der – auch bei Gegenwind – mit seinem Regelbuch unterwegs ist. Skulptur des hl. Benedikt im künftigen Innenhof unseres Kreuzgangs. (Bildhauer: Erich Peukert, Quedlinburg)


 
DER GUTE EIFER DER MÖNCHE

(aus Kapitel 72 der Regel des heiligen Benedikt, eine Art Vermächtnis an seine Brüder)
 
"Wie es einen bitteren und bösen Eifer gibt, der von Gott trennt und zur Hölle führt, so gibt es den guten Eifer, der von den Sünden trennt, zu Gott und zum ewigen Leben führt. Diesen guten Eifer sollen also die Mönche mit glühender Liebe in die Tat umsetzen, das bedeutet: Sie sollen einander in gegenseitiger Achtung zuvorkommen; ihre körper-
lichen und charakterlichen Schwächen sollen sie mit unerschöpflicher Geduld ertragen; im gegenseitigen Gehorsam sollen sie mitein-
ander wetteifern; keiner achte auf das eigene Wohl, sondern mehr auf das des anderen; die Bruderliebe sollen sie einander selbstlos erweisen; in Liebe sollen sie Gott fürchten; ihrem Abt seien sie in aufrichtiger und demütiger Liebe zugetan. Christus sollen sie überhaupt nichts vorziehen. Er führe uns gemeinsam zum ewigen Leben."

Impressum
Mönchsgemeinschaft | Ekkehard-Haus | Pfarrei St. Benedikt
Kalender | Konzerte | Meldungen | Download | Lageplan | Links | Publikationen | Spenden | Kontakt | Förderverein | Geschichte | Besichtigung | Straße der Romanik
Startseite | Impressum